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Vorsorge für Krisen und Katastrophen

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Vorsorge für Krisen und Katastrophen

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Naturereignisse, größere Stromausfälle oder Störungen wichtiger Infrastrukturen können jederzeit auftreten. Auch wenn solche Ereignisse selten sind, können sie kurzfristig dazu führen, dass wichtige Versorgungsleistungen – wie Strom, Wasser, Kommunikation oder Einkaufsmöglichkeiten – nur eingeschränkt verfügbar sind.

Gerade in den ersten Stunden einer solchen Lage sind Einsatzkräfte und Behörden vor allem mit der Bewältigung akuter Notfälle beschäftigt. Bis Hilfe überall ankommt, kann daher einige Zeit vergehen.

Aus diesem Grund empfehlen Fachbehörden des Bevölkerungsschutzes, dass jeder Haushalt darauf vorbereitet sein sollte, sich mindestens 72 Stunden selbst versorgen zu können.

Warum ist eine Vorbereitung sinnvoll?

Eine gute Vorbereitung hilft dabei,

  • auch bei kurzfristigen Versorgungsunterbrechungen handlungsfähig zu bleiben
  • Einsatzkräfte und Hilfsorganisationen zu entlasten
  • unnötige Panik oder Versorgungsengpässe zu vermeiden
  • Sicherheit für sich selbst und die eigene Familie zu schaffen

Bereits mit wenigen einfachen Maßnahmen lässt sich die eigene Krisenvorsorge deutlich verbessern.

Was gehört zu einem 72-Stunden-Vorrat?

Ein Notvorrat muss nicht kompliziert sein. Viele Dinge befinden sich bereits in den meisten Haushalten oder lassen sich leicht ergänzen.

Typische Bestandteile sind beispielsweise:

  • ausreichend Trinkwasser und haltbare Lebensmittel
  • wichtige Medikamente sowie eine kleine Hausapotheke
  • Hygieneartikel für mehrere Tage
  • Taschenlampe und Ersatzbatterien
  • warme Kleidung und Decken
  • Kopien wichtiger Dokumente
  • ein batteriebetriebenes Radio oder eine Powerbank

Wichtig ist vor allem, regelmäßig zu prüfen, ob vorhandene Vorräte noch haltbar sind und ob für alle Familienmitglieder ausreichend vorhanden ist.

Gemeinsam vorbereitet sein

Besonders sinnvoll ist es, das Thema gemeinsam mit der Familie oder im Haushalt zu besprechen. Dabei kann geklärt werden:

  • Wo befinden sich wichtige Dokumente?
  • Wer kümmert sich im Notfall um Kinder oder ältere Angehörige?
  • Wie bleiben Familienmitglieder erreichbar, wenn das Mobilfunknetz eingeschränkt ist?

Schon kleine Vorbereitungen können im Ernstfall einen großen Unterschied machen.

Weitere Informationen

Ausführliche Hinweise zur persönlichen Krisenvorsorge, Checklisten und Empfehlungen finden Sie beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK): ➡️ https://www.bbk.bund.de

Eine gute Vorbereitung trägt dazu bei, dass unsere Einsatzkräfte sich im Ernstfall auf die dringendsten Aufgaben konzentrieren können.

Ihre
Freiwillige Feuerwehr Helfendorf

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